Tromsø vs. Reykjavík für Polarlichter
Bei den reinen Quoten ist es nahezu ein Unentschieden — Tromsø kommt über die Saison auf 24 % der Nächte, Reykjavík auf 28 %. Entscheide nach Logistik, Landschaft und Preis statt nach Statistik.
| Tromsø | Reykjavík | |
|---|---|---|
| Land | 🇳🇴 Norway | 🇮🇸 Iceland |
| Benötigte Sonnenaktivität (Kp-Schwelle — niedriger ist besser) | 1 | 2 |
| Saisonlänge (Monate mit dunklem Himmel) | 9 | 9 |
| Bester Monat | Oktober (33%) | Januar (32%) |
| Beobachtungsnächte im Saisonschnitt | 24% | 28% |
| Anteil klarer Nächte über die Saison | 25% | 36% |
Monat für Monat
Zwei verschiedene Reisen
Tromsø — Die Polarlicht-Hauptstadt der Arktis
Tromsø liegt direkt unter dem Polarlichtoval, 350 km nördlich des Polarkreises. Selbst in geomagnetisch ruhigen Nächten tanzen die Lichter hier oft im Zenit — die eigentliche Frage ist fast immer die Bewölkung, nicht die Sonne.
Reykjavík — Polarlicht über dem Land aus Feuer und Eis
Reykjavík liegt knapp südlich des Polarlichtovals — Displays brauchen etwas mehr geomagnetische Aktivität als in Arktis-Norwegen. Dafür belohnt Island mit vulkanischen Vordergründen und einfachen Selbstfahrer-Fluchten aus dem Stadtlicht.