Die beste Zeit für Polarlichter in Tromsø

Jeder Balken zeigt den Anteil der Nächte mit einem echten Beobachtungsfenster — geomagnetische Aktivität über dem lokalen Schwellenwert und mindestens eine dunkle Stunde mit überwiegend klarem Himmel. Berechnet aus Kp-Aufzeichnungen 1996–2025 (GFZ Potsdam) und stündlichen Wolkendaten 2015–2024 für Tromsø selbst — keine pauschalen Arktis-Mittelwerte.

  1. Jan32 % der Nächte
  2. Feb27 % der Nächte
  3. Mär29 % der Nächte
  4. Apr15 % der Nächte
  5. MaiMitternachtssonne
  6. JunMitternachtssonne
  7. JulMitternachtssonne
  8. Aug3 % der Nächte
  9. Sep28 % der Nächte
  10. Okt33 % der Nächte
  11. Nov26 % der Nächte
  12. Dez21 % der Nächte

So liest du das

Die drei Monate, auf die du zielen solltest

  1. Oktober — 33 % der Nächte. Mit rund 11 dunklen Stunden pro Nacht erreicht die geomagnetische Aktivität an 95 % der Tage Beobachtungsniveau, und 35 % der Nächte bieten ein klares Fenster.
  2. Januar — 32 % der Nächte. Mit rund 12 dunklen Stunden pro Nacht erreicht die geomagnetische Aktivität an 95 % der Tage Beobachtungsniveau, und 34 % der Nächte bieten ein klares Fenster.
  3. März — 29 % der Nächte. Mit rund 8 dunklen Stunden pro Nacht erreicht die geomagnetische Aktivität an 97 % der Tage Beobachtungsniveau, und 29 % der Nächte bieten ein klares Fenster.

Zwei Muster zeigen sich an jedem Polarlicht-Ziel: Die Monate um die Tagundnachtgleichen (März und September) laufen geomagnetisch heißer — der Russell-McPherron-Effekt — und der Hochwinter tauscht mehr dunkle Stunden gegen mehr Wolken. Das lokale Klima entscheidet den Sieger; deshalb sieht jedes Diagramm anders aus.

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